Das Fohlenprojekt 2016 - Teil 3
Die Ankunft
In
den vorherigen beiden Teilen habe ich euch von den Vorbereitungen und den
Anfängen des Projektes erzählt.
Nun
ist es an der Zeit den Kern der Sache kennen zu lernen. J
Ja,
ja und der Kern, nein der Kerl, ließ ein wenig auf sich warten.
Nach
dem erfolgreichen Start der Aktion, begann auch ich mich auf die bevorstehende
Geburt vorzubereiten. Waren mir bislang Tragezeiten, Vorgänge während dieser
Zeit sowie geburtstechnische Dingen eher unbekannt, vertiefte ich mich
zusehends mehr in dieses spannende Thema.
Gemäß
meiner Recherchen beträgt die Dauer der Tragezeit einer Stute in der Regel 330
– 350 Tage. Der tatsächliche Abfohltermin lässt sich in etwa genau unter
Berücksichtigung diverser Faktoren errechnen. Davon ausgehend begann das Warten
also ungefähr im letzten Drittel des Aprils.
Sah
der Plan doch vor, auch die Geburt mit in die Dokumentationen aufzunehmen und
bildlich festzuhalten.
Nach
der ersten Nachricht von Anja, Sweety sei nun in den „Kreissaal“ umgezogen, tat
ich des nächtens faktisch kaum ein Auge zu, um ja nicht den erwarteten Anruf
der bevorstehenden Ankunft zu verpassen. Lernte ich doch, dass die Geburt in
den meisten Fällen in der Nacht zwischen 11 und 4 Uhr Morgens stattfindet.
Klar,
wir haben es hier mit Fluchttieren zu tun, deren natürlicher Instinkt darauf
ausgelegt ist, den Nachwuchs nicht während der Jagdzeiten am helligsten Tag in
die tückische Welt des fressen und gefressen Werdens zu entlassen.
Das
sich die Dame in der Abfohlbox erst einleben muss, hatte ich gedanklich
überhaupt nicht auf dem Schirm, so dass meine anfängliche Hektik im Nachhinein
leicht überzogen wirkt J
Anja
und ihre Helfer schlugen sich als bald also die Nächte im Reiterstübchen um die
Ohren. So auch in der Nacht vom 05. auf den 06. Mai. Der letzte Kontrollgang
zeigte keinerlei Anzeichen, dass sich in Sachen Geburt noch etwas regen würde. Man
kannte ja nun das Verhalten und den Rhythmus des Tieres zur genüge, dank
ausreichender Beobachtung während der vorherigen Nächte. Also wurden die Zelte
in den früheren Morgenstunden abgebrochen um noch einige wenigen Stunden Schlaf
zu finden.
Sweety
lies alle ordentlich schmoren um sich genau in dieser Nacht dafür zu
entscheiden, dass es an der Zeit wäre, den kleinen Knopf ganz alleine und Gott
sei Dank völlig problemlos auf die Welt zu bringen.
Willkommen
im Leben, kleiner Pistol.
Die
Geburt war ja leider nicht im Kasten, dafür aber gleich der erste
Kontrollbesuch des Tierarztes.
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| Mal gucken ob auch hinten rum alles iO ist |
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| Auch Mama hat ein wachsames Auge |
Der
Plan sieht nun vor, in regelmäßigen Abständen die weitere Entwicklung des
kleinen Pistols – der vollständige Name muss seitens der AQHA noch freigegeben
werden – zu verfolgen.
Bald
wird der Schmied das erste Mal auf die kleinen Hufe schauen.
Sollte
bereits jemand Interesse an einer Begleitung seines Fohlens verspüren, nehme
ich gerne ernst gemeinte Anfragen für 2017entgegen.
Bei
weitergehendem Interesse erhaltet ihr euer persönliches Angebot.
2017
werde ich das Projekt noch zum Einführungspreis anbieten.
Die
Kapazität ist auf Grund des zeitlichen Aufwandes auf max 3 Aufträge beschränkt.
Leider
spielt die Entfernung zu 63505 Langenselbold auch eine erhebliche Rolle. Bis
zu 60 km im Umkreis erscheinen möglich.
Weitere Strecken sind bedauerlicherweise ohne erheblichen Kostenzuschlag nicht durchführbar.
Das
Projekt hat einen Basispreis, welcher in Verbindungen mit dem vorgesehenen
Grundleistungspaket individuell anpassungs-
und ausbaufähig ist.
In
der nächsten Folge werde ich euch hauptsächlich Bilder aus den bereits
getätigten Besuchen zeigen mit weit weniger Text. J
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| Pistol - keine 5 Stunden alt |
Bis
dahin
Eure
Sabine